Was ist Richtig-Essen-Org?

Hier treffen sich Freunde für eine bessere Ernährung, für unsere Gesundheit und für die Umwelt. Sich natürlich ernähren, ohne chemische Zutaten müsste eigentlich logisch sein, ist es aber schon lange nicht mehr. Unsere Lebensmittel sind gespickt mit künstlichen Zutaten zum Profit der Lebensmittelindustrie und belastet mit Giften der sog. konventionellen Landwirtschaft, welche wiederum mit der Agrar-Industrie verbandelt ist und sich keinen Deut um die Gesundheit der Konsumenten kümmert.
Naturbelassene Ernährung heisst im Resultat: Gesund bleiben oder werden, schlank bleiben oder werden. Wir sind keine Extremisten, sondern ernährungsbewusste Geniesser, mit Rücksicht auf die Natur und Umwelt.

Sonntag, 4. Oktober 2015

Eine Diät, die Spass macht und wirkt?

Die meisten Diäten wirken nicht, weil das Gehirn sich nicht täuschen lässt.
Bleibt der Teller halb leer, schlägt das Gehirn kurz darauf Alarm und verlangt nach Nahrung, meist in Form von Zucker. Der muss nicht in reiner Form sein, denn auch Kohlenhydrate werden vom Körper in Zucken umgewandelt. Die Insulinausschüttung ist erhöht und alles, was nicht in den Zellen verwertet werden kann, wird zu Fettgewebe. 
Die obligatorischen drei Mahlzeiten pro Tag, die häufig von Ernährungswissenschaftlern gepredigt werden, sollten bei einer Low-Carb-Ernährung unbedingt eingehalten werden. Auf Pausenriegel, Snacks und Zwischenmahlzeiten sollte man tunlichst verzichten.
Zwischen den 3 Mahlzeiten soll man eine 5-stündige Pause einlegen, in denen der Körper sich auf die Verdauung konzentrieren und der Blutzuckerspiegel wieder auf den Normalwert zurücksinken kann.

Die 5:2 Diät (Low Carb Diet) ist Fasten mit Gemüse und Eiweiss.

5 Tage normal essen, 2 Tage ohne, resp. mit reduzierten Kohlenhydraten, mehr soll es nicht benötigen um abzunehmen und schlank zu bleiben.
Das 5:2-Konzept ist eigentlich auch gar keine Diät. Denn wir brauchen uns nur zweimal pro Woche einzuschränken.
Dass 5:2 tatsächlich funktioniert, zeigen die Durchhaltequoten in einer neuen Studie. 70 Prozent der Teilnehmer blieben dabei, während sonst mehr als jede zweite Diät scheitert.
Der Gedanke „Morgen kann ich wieder essen, was ich will“ macht das Durchhalten leichter. An den Tagen dazwischen, essen wir ja wie gewohnt.
Beispielsweise dasselbe Mittagessen wie sonst zubereiten und die kohlenhydrathaltigen Beilagen wie Kartoffeln, Reis oder Pasta einfach mit Gemüse oder Salat ersetzen.
Keine zuckerhaltigen Getränke dazu trinken.
Es handelt sich hier nicht um die Idee eines einzelnen Diät-Gurus. Die Methode stammt aus aktuellen wissenschaftlichen Studien in Deutschland, England, der Schweiz, Australien und den USA.
Vor über 60 Jahren galt das intermittierende Fasten, wie es in der Fachsprache heißt, bereits als Geheimtipp unter den Wissenschaftlern.

Hält man sich daran, kann mit einer Gewichtsabnahme von 500 bis 800 Gramm pro Woche gerechnet werden
Die Fastentage darf man frei wählen, sie dürfen aufeinander folgen, oder man gönnt sich zwischendurch eine Fastenpause.
Wichtig ist wie bei jeder Fastenart, dass viel getrunken wird. Wasser und Tee sind ideal und sorgen für ein voller-Bauch-Gefühl.

WICHTIG: Zucker macht Fett! Warum?
Wird der zugeführte Zucker vom Köper gerade nicht benötigt, dann wird die Glucose in Glykogen umgewandelt und für zuckerarme Zeiten gespeichert. Sind die Speicher voll, dann werden die überschüssigen Kohlenhydrate in Fett umgewandelt.

Das meint Wikipedia dazu:
Als einer der relevanten physiologischen Wirkmechanismen der aufgenommenen Kohlenhydrate auf den menschlichen Metabolismus wird von Low-Carb-Vertretern der Einfluss auf den Blutzuckerspiegel genannt. Wenn man Kohlenhydrate in Form bestimmter Einfachzucker (wie Glucose und Galactose) zu sich nimmt, steigt der Blutzucker-Spiegel schnell und stark an. Dies geschieht, weil der Körper diese beiden Einfachzucker sofort aufnehmen kann. Als Reaktion darauf schüttet die Bauchspeicheldrüse verstärkt das Hormon Insulin aus, um den Zuckeranteil im Normbereich zu halten, da das Insulin die Aufnahme des Zuckers zur Energiegewinnung und Speicherung in die verschiedenen Körperzellen regelt.


So lecker kann Essen mit reduzierten Kohlehydraten sein:


Montag, 24. August 2015


Vegan ist auch keine Lösung

Immer mehr Menschen verzichten auf tierische Produkte. Das ist gut, verändert aber kaum etwas. Die vegane Industrie produziert genauso falsch wie das Fleischsystem.
Sarah Wiener

Essen ist etwas Kostbares. Ein Genuss! Allerdings haben heute viele das Genießen verlernt. Weil wir mit unserem Körper, mit unserer Seele nicht mehr verbunden sind, essen wir oft nebenbei. Wir kauen viel zu wenig, wir schlingen. Und denken nicht darüber nach, was wir essen, sondern stopfen uns voll mit hochverarbeitetem Fast Food. So mancher hat zu seinem Auto ein innigeres Verhältnis als zu seinem Körper. Billig-Benzin, das dem Motor schadet, will keiner in sein Fahrzeug pumpen. Aber das Billigindustrieöl im Essen: nur rein damit!

Wir essen zu viel Fleisch
Und trotzdem wird dieser Gastbeitrag kein Aufruf, sich dem Trend zur veganen Ernährung anzuschließen. Denn leider rettet auch sie nicht die Welt. Sie garantiert noch nicht einmal eine gesunde und nachhaltige Ernährung.
„Die Sojamilch, die heute in jedem Supermarkt steht, ist ein hochverarbeitetes Industrieprodukt – und in etwa so künstlich wie eine Cola"

Ich habe Hochachtung und Respekt vor Menschen, die aus Achtung vor dem Tier auf Fleisch und alles andere Tierische verzichten. Sie sind zu Recht wütend über die Zustände in der Landwirtschaft. Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region. Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum Soja-Hamburger.

Mittwoch, 19. August 2015

Palmöl

Regenwälder werden weltweit abgeholzt um Ölpalmen zu pflanzen, da die Lebensmittelindustrie und die Kosmetikindustrie tonnenweise Palmöl braucht.

Was Sie als Verbraucher tun können, um den Regenwald zu erhalten:
Vermeiden Sie Produkte, die Palmöl, Palmfett, Palmkernöl oder Palmölderivate enthalten!
Diese Handlungsempfehlungen helfen Ihnen dabei:

Informieren Sie sich über die Inhaltsstoffe
Kaufen Sie palmölfreie Alternativprodukte
Teilen Sie Ihr Wissen mit Familie, Freunden und Bekannten
Tanken Sie keine Biokraftstoffe wie zum Beispiel E10
Beziehen Sie Ihren Strom nicht aus palmölbetriebenen Blockheizkraftwerken (BHKW)
Investieren Sie nicht in Palmölplantagen und Palmölproduzenten
Lassen Sie sich nicht von diversen Siegeln für „nachhaltiges Palmöl“ wie zum Beispiel RSPO blenden




Mischfette (Margarine):

Margarine ist ein typisches Extruder-Produkt. Da das rentable Wasser in der Margarine gebunden werden muss, enthält sie so feine Zutaten wie: Emulgatoren, Gelatine, Alginate und Farbstoffe, usw. Die durchschnittliche Fettzusammensetzung einer Pflanzenmargarine liegt bei 40 % gesättigten und 45 % einfach ungesättigten sowie 15 % mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Damit ist sie in der Fettsäuren-Zusammensetzung praktisch vergleichbar mit Schweineschmalz.

Auch Bio-Margarine ist nicht zu empfehlen, da sie viel Palm- und Kokosfett enthält.

Das gefährlichste sind die Trans-Fettsäuren, welche vor allem bei der industriellen Härtung von Pflanzenöl entstehen. Sie gelten nach wissenschaftlichen Erkenntnissen als Mitverursacher von koronaren Herzkrankheiten (Arteriosklerose, Herzinfarkt).
Quellen: Stiftung Warentest, Berlin/ Wikipedia.org

Mit solchen Maschinen wird Margarine hergestellt:




Samstag, 15. August 2015

Informationen zur Zitronensäure (E 330)

Die natürlicherweise in Zitrusfrüchten vorkommende Zitronensäure ist als künstlich produzierter Konservierungsstoff und Säuerungsmittel in zahlreichen industriell verarbeiteten Lebensmitteln und vor allem auch Getränken. Dabei steht gerade auf diesen Lebensmittel oft der Vermerk: ohne Konservierungsstoffe, da Zitronensäure vom Konsument meist mit natürlicher Säure von Zitronen assoziiert wird. Die Herstellung von Zitronensäure ist aber alles andere als natürlich! Finden tut man den Zusatz Zitronensäure dann auch in vielen Fertigprodukten. In Margarinen, in Maggi Fix Gulasch, in der Champignoncremesuppe von Knorr, im Eistee, im Fanta, und in zahlreichen Süssigkeiten für Kinder wie Gummibärchen, Süssspeisen etc. Oft wird die Zitronensäure heute ausgeschrieben und nicht als E 330 deklariert, da ENummern beim Konsumenten ein schlechtes Image haben. Aber der Begriff Zitronensäure wird eben mit Zitronen in Verbindung gebracht. Heinz Knieriemen schreibt in seinem lesenswerten Büchlein: Lexikon Gentechnik, Fooddesign Ernährung, leider vergriffen, unter Zitronensäure folgendes: Zitronensäure, das erfolgreichste biotechnische Erzeugnis mit einer weltweiten Produktion von über 500 000 Tonnen jährlich, wird als Zusatzstoff als Säuerungsmittel und Antioxidans eingesetzt. Hergestellt mit Hilfe des Aspergillus niger, welche zähe Rückstände (Abfälle)der Zuckerproduktion zu Zitronensäure umwandeln. Im Internet findet der Interessierte unter www.transgen.de zum Thema Zitronensäure folgende Information: Die zur Herstellung von Zitronensäure verwendeten Schimmelpilze sind zumindest zu Versuchszwecken gentechnisch „optimiert“ worden, um eine höhere Ausbeute zu erzielen und werden vermutlich auch kommerziell eingesetzt. Eine Gentechnik- Kennzeichnung ist nur dann erforderlich, wenn verwendete gentechnisch veränderte Organismen im Produkt nachweisbar sind. Diese Voraussetzung ist bei Zitronensäure nicht gegeben. Hans Ulrich Grimm schreibt in seinem Buch: „Die Ernährungslüge:“ Viele Bestandteile der modernen Supermarkternährung sind schlicht Gift für das Gehirn. Eines der Problemstoffe ist Aluminium. Nun muss das Leichtmetall allerdings erst einmal ins Hirn gelangen- dabei bedient es sich verschiedener Transporter, die als „Trojanisches Pferd“ fungieren. Eines davon ist die Zitronensäure. Eines der wichtigsten Zusatzstoffe (E 330) der modernen Lebensmittelindustrie. Zitronensäure wird mit Hilfe eines Schimmelpilzes ganz unabhängig von der Menge an Zitronen produziert werden. Weltweit sind das zurzeit ca. 600 000 Tonnen- säuremässig das Fünffache der gesamten Welt- Zitronenernte! Zitronensäure erleichtert den Schwermetallen und auch dem Aluminium den Transport ins Gehirn. Dies ist besonders für Kinder prekär, denn sie nehmen Zitronensäure häufig in Dosengetränken wie Fanta oder Eistee zu sich. Dabei findet sich das Aluminium aus den Dosen auch in den Getränken. Auch Glutamat und Aspartam helfen den Schwermetallen ( Blei, Cadmium, Quecksilber) sich einfacher ins Gehirn einzulagern. Das begünstigt dann Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson. Des weiteren blockiert Zitronensäure die Aufnahme des Hirn- Treibstoffes „Glukose“ was zu Hirnfehlfunktionen führen kann. Aber Zitronensäure greift auch die Zähne an und begünstigt die weit verbreitete Uebersäuerung!
Information zum Thema Schneidebretter

Holz galt einige Jahre als problematisch in Sachen Hygiene. Man hat überall Plastikbretter eingeführt und empfohlen. Aber neuste Meldungen aus verschiedenen Studien zeigen:
Holz hat eine antibakterielle Wirkung Holz besitzt bei weitem eine stärkere antibakterielle Wirkung als Kunststoff.
Das stellten z.B. Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft BBA in Braunschweig/ Deutschland fest. Bei einer Untersuchung nahmen lebensfähige Bakterien auf Holzbrettern sehr schnell ab, dass Ergebnis war bei Kiefernholz am besten. Auch im Holzinneren kam es zu einer Reduktion. Selbst bei wiederholtem Bakterien Eintrag blieb die antibakterielle Wirkung erhalten. In einem weiteren Versuch überwachten die Wissenschaftler Betriebe in der Fleisch, Milch und Gemüsewirtschaft und Bäckereien.
Die Vergleiche von Holzbrettern zu Kunststoffbrettern ergaben sogar eine geringere Keimzahl von 15% bei Holz gegenüber Kunststoff. Dabei lagen die Keimzahlen bei Kiefernholz sogar noch tiefer als bei anderen Hölzern.
Wichtig ist, dass Sie für Fleisch ein anderes Brett und ein anderes Messer benutzen als für Gemüse und Salat!



Sonntag, 5. Juni 2011

EHEC

Schon wieder ist eine "Schweinerei" im Umlauf, wobei ich mich gleich bei den Schweinen entschuldigen möchte, da sie nun wirklich nichts dafür können, wenn sich die Menschen dumm und gierig verhalten.
Alle diese "Seuchen" der letzten Jahre haben eines gemeinsam: Sie wurden ausgelöst von unvernünftiger Massentierhaltung mit schlechter Hygiene.
Warum ist das so? Weil die Menschen gierig und Geiz geil ist.
Wenn eine Bio-Gurke in Deutschland für 39 Cents verkauft wird, muss auch dem einfachsten Bürger klar sein, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Denn die Gurke muss ja ausgesäht und gepflegt werden, sie braucht Wasser, Dünger und Strom, muss geerntet werden und dann noch Tausende Kilometer transportiert werden. Offenbar alles Gratis, denn der Wiederverkäufer verdient ja auch noch daran.
Dass solche Gemüse nach nichts als Wasser schmecken, dürfte wohl klar sein, auch wenn sie aus "Bio-Produktion" stammen, denn auch bei den Bioproduzenten arbeitet nur der kleinste Teil aus Überzeugung, der grosse Rest will nur Kasse machen und ist dabei zu jeder Schandtat bereit.
Das führt dann eben zu den Vorkommnisen wie wir sie jetzt wieder haben.
Jetzt gibt es nichts zu jammern, vernünftig handeln und Respekt gegenüber der Natur, den Pflanzen und den Tieren zeigen, muss man vorher d.h. IMMER, nicht nur wenn es weh tut.
Gerade bei Gurken gibt es ja eine Alternative die schmeckt: Die kleineren "Nostrano" Gurken, unregelmässig gross und dunkelgrün. Sie sieht zwar nicht so "gut" aus, ist teurer und viel besser im Geschmack, aber wer schön und billig will, muss halt mit dem Risiko leben. 

Die Presse hat sich dabei wieder einmal als absoluter Kenner der Materie hervor getan, indem sie Bio-Gemüse mit Gülle in Verbindung brachte und damit den Einbruch das Marktes und damit die tonnenweise Vernichtung von Gemüsen und Salaten europaweit verursachte. Verantwortung dafür, übernimmt wie üblich niemand, denn es ist ja Pflicht, dass die Presse über solche Ereignise berichtet.
Richtig, nur könnte man ja auch mit Sachverstand berichten, nicht mit Sprüchen wie "Killer Gurken", so geschehen in den zahlreichen Blöd-Zeitungen.
Gemüse und Salate werden prinzipell nicht mit Gülle gedüngt, auch nicht Bio-Gemüse, schon gar nicht während der Wachstumsphase.
Wenn mit dem hochwertigen Dünger Gülle gedüngt wird, dann nur vor und nach der Kultur.